Irene Grabler-Fritz

Heilmasseurin

Gua Sha

Diese Technik wird hauptsächlich in der TCM angewendet und bedeutet nach Krankheiten schaben.

Gua = Schaben

Sha = rötliche, erhabene, hirseähnliche Hautausschläge


Anwendung:

Die Haut wird vor dem Schaben etwas eingeölt. Anschließend wird eine abgerundete Kante eines Horns oder Porzellanlöffels solange über das Hautareal bewegt bis eine deutliche Rötung entsteht.


Hinweis:

Bei dieser Methode können Petechien (Vielzahl an stecknadelkopfgroßen Blutungen) entstehen. Das ist prinzipiell erwünscht und stellt keine Nebenwirkung dar. Es dauert in etwa 2 bis 4 Tage bis diese Hautverfärbungen wieder verschwinden.


Wirkungen:

  • Anregung der Blut- und Lymphzirkulation
  • Lösung von bindegewebigen Verklebungen
  • Lockerung und Entschlackung des Gewebes
  • Entspannung und Durchblutung der Muskeln
  • Schmerzlinderung
  • Sorgt für Ausgeglichenheit und psychische Entspannung


Geeignet bei:

  • Neigung zu häufigen Kopfschmerzen oder Migräne
  • Muskel-, Rücken-, Gelenksschmerzen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Immunstimulierung
  • Atemwegserkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Stoffwechselstörungen
  • Chronische Müdigkeit
  • Fibromyalgie
  • Verdauungsbeschwerden
  • Menstruations-, Wechselbeschwerden
  • Stress


Nicht geeignet:

  • bei Blutungsneigung oder Einnahme von blutverdünnenden Mitteln
  • bei bakteriellen Entzündungen
  • bei Tumoren
  • bei starken Mangelsyndromen
  • in der Nähe von Krampfadern
  • bei Hautausschlägen, Hautverletzungen oder Ekzemen
  • bei Leberflecken
  • bei Herzerkrankungen
  • bei generalisierten Ödemen
  • bei Einnahme von Psychopharmaka
  • während einer Schwangerschaft im Lendenbereich